Bereits in den frühen 70iger Jahren begann Frau Bärbel Fahrner, die den Sport aus ihrer Heimat kannte, diesen mit viel Elan in Zell am See bekannt zu machen. Erste Schauvorführungen fanden statt, der kleine Schecke Winnetou ist vielen noch bekannt.
     
 
     

1976 übernahm Roswitha Dürauer die Gruppe und bereits

1979 war die erste Teilnahme an Turnieren, es folgt die Voltigierwarteprüfung

1983 stellten sich die ersten großen Erfolge ein. 1.Platz beim großen Voltigierturnier in Ebreichsdorf und

1985 startet Johanna Dürauer in der österreichischen Gruppe bei den ersten Europameisterschaften - 2 EM Silbermedaillen

1984 wird Frau Dürauer Landesreferentin und

1986 übernimmt der Porsche Reitclub die Reitanlage - Neubeginn

1988 Österreichische Staatsmeisterschaften im Voltigieren in Zell am See

1992 Österreichische Mannschaftsmeisterschaften und Cup der Cupsieger in Zell.

Von nun an gings bergauf

1993 Übungsleiterprüfung von Susi Lederer und Elma Kellner

1994 Bettina Ferbus ist staatlicher Voltigierinstruktor

1995 Daniela Kellner nimmt an den Special Olympics in den USA teil und erringt eine Bronzemedaille.

1996 5. Platz bei der Staatsmeisterschaft von 14 startberechtigten Gruppen und 2 Goldmedaillen von Daniela Kellner bei den Special Olympics in Steyr.

1999 Gruppe wird zum 8. Mal Landesmeister

2000 Silbernes Ehrenzeichen mit grünem Kranz des Bundesfachverbandes an Roswitha Dürauer und Ehrung durch die Stadtgemeinde Zell am See.

2001 Christine Reisinger und Karin und Ingrid Schöpp sind staatlich geprüfte Voltigierinstruktor.

2002 neue Übernahme des Reitbetriebes durch den Betriebsleiter Stefan Putz.

Herr Fersterer stellt dem Verein ein Voltigierpferd zur Verfügung.

 
     
   
     
Definition:

HPV ist eine pädagogische Maßnahme, mit der über das Medium Pferd, bei Kindern und Jugendlichen positive Verhaltensänderungen eingeleitet und trainiert werden.Gleichzeitig werden individuelle Entwicklungsdefizite im motorischen und geistigen Bereich aufgearbeitet.
     
 
     

Warum ein Pferd?

Viele Behinderte sind therapiemüde. Der Umgang mit einem Lebewesen, dessen Wärme und Weichheit und die allgemeine Faszination des Reitens lassen den Zweck vergessen. Die Rücksichtnahme auf das Pferd (das ihnen nie etwas böses angetan hat) trägt dazu bei, sozial vernachlässigten und gequälten Kindern Ängste abzubauen und soziales Verhalten zuerst gegenüber dem Pferd und dann auch gegenüber den Mitmenschen zu lernen.

Bei Spastikern und unter Ataxie leidenden Kindern ist die Bewegung eines Pferdes eine hervorragende Koordinationsschulung. Die dreidimensionale Schwingung des Pferdes entspricht der Bewegung des Menschen und zwingt die Behinderten in ein richtiges Bewegungsschema. Das leichte Rütteln löst verkrampfte Muskeln und durch spezielle Übungen kann man eine Dehnung der verkürzten Muskeln herbeiführen.

An jeden Voltigierausbilder wird im Laufe seiner Tätigkeit die Bitte herangetragen, ein behindertes Kind “aufs Pferd zu setzen”. Auch in Zell am See geschieht dies seit den Anfängen in den frühen 70iger Jahren.

Derzeit läuft ein Programm mit dem Kinderdorf St. Anton, das von den Rotariern gesponsert wird. Unser Aushängeschild ist Daniela Kellner, welche schon 15 Jahre trainiert und bei den Special Olympics Österreich zwei Goldmedaillen und bei den Special Olympics in den USA eine Bronzemedaille gewinnen konnte. Sie hat auch schon viele Cupbewerbe gewonnen. Zu den Cupbewerben ist zu sagen, dass es im Bundesland Salzburg und das ist einzigartig in Österreich, integrative Bewerbe gibt. Behinderte und nichtbehinderte Sportler nehmen an einem Turnierbewerb teil.

Weiters bemühen sich Roswitha Dürauer und Bettina Ferbus auch einigen behinderten Kindern in unserer Umgebung, die Chance zum Kontakt Pferd zu geben und diesen viele wunderbare Stunden in ihrem mühsamen Leben zu schenken.

     
   
Daniela Kellner